10 Jan. 2026
Hallo Video
Begrüßt dich mit einem Lächeln!
Schau dich doch mal auf dem modernen Web um: Dank KI-generierter Texte und Bilder wirkt alles poliert, perfekt … und ein bisschen kalt. Ich wollte das sprichwörtliche Eis mit einem einfachen Lächeln brechen. Deshalb habe ich mein Hero-Foto durch etwas Lebendiges ersetzt: kleine, zufällige Videos von mir, wie ich winke, nicke oder einfach da bin. Dahinter steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht: ich erkläre es in diesem Post.
Inspiration
Als Vater von zwei Kindern spiele ich oft mit ihnen und weiß: Um neue Verbindungen herzustellen, hilft es manchmal, Hemmungen (wie Schüchternheit) zu überwinden, indem man ein verrücktes Gesicht zieht, einen Witz macht oder eine alberne Mütze aufsetzt. Auch wenn meine Website an Erwachsene gerichtet ist, dachte ich mir: Ein bisschen Spaß kann trotzdem helfen, Dinge zugänglicher zu machen.

Vielleicht erinnerst du dich an die Apple-Werbespots mit zwei Typen: einer als PC (John Hodgman) und einer als Mac (Justin Long), die auf spielerische Weise die Unterschiede zwischen Macs und PCs zeigten. Sie haben das Publikum mit Humor und nahbaren Charakteren begeistert. Dank der Einfachheit dieses Formats dachte ich: Das kann ich auch für meine Website umsetzen – sogar ohne das Werbebudget von Apple (ha!).

In der Zauberschule aus Harry Potter hängen Gemälde, die sich bewegen, sprechen und lebendig wirken. Statt eines statischen Bildes scheinen sie wirklich zu leben. Durch ihre Bewegungen vermitteln sie ein viel reichhaltigeres Bild der dargestellten Person. Könnte ich mich selbst in so einem magischen Gemälde einfangen?
Wie es entstanden ist
Statt langer, komplett ausgearbeiteter Szenen habe ich mich für kurze Cameos entschieden: kleine Einblicke in mein Leben als Profi, Ausdauersportler, Schreiber und Vater. Indem ich alles in einer festen Umgebung aufnehme (mein Wohnzimmer), kann ich die Clips leicht mischen und später saisonale Kurzfilme hinzufügen (z. B. mit Weihnachtsmütze zu Weihnachten).

Mit ein paar Klemmen, Holz und Möbeln habe ich mein iPhone vor eine graue Wand positioniert. Um den runden „Hero-Rahmen“ auf meiner Homepage zu treffen, habe ich die Kamera auf ein quadratisches Gitter eingestellt, um die Komposition zu kontrollieren. Am Ende habe ich die Selfie-Kamera genommen, damit ich mich während der Aufnahme sehen und direkt in die Linse schauen konnte. Ich dachte an einige Lektionen aus meinen Amateur-Schauspiel-Abenteuern, die den Fokus auf Gesichtsausdrücke und den direkten Blick ins Publikum legen. Insgesamt habe ich über 12 Minuten Material aufgenommen – das ergab eine Videodatei von 7,3 Gigabyte.
Technik pushen
Auch wenn es auf den ersten Blick ein einfaches, verspieltes Ding ist: Hochauflösendes Video sofort auf einer vielbesuchten Homepage auszuliefern, ist eine echte Herausforderung in Sachen Encoding und Performance. Damit es funktioniert, habe ich folgendes umgesetzt:
- kurze Fragmente statt langer Video: Ich habe die 7,3 Gigabyte Ausgangsdatei in kleine Stücke von wenigen Sekunden geschnitten.
- Zuschnitt auf quadratisch: Es gibt keinen Grund, Pixel zu laden, die man sowieso nicht sieht – quadratisches Video reicht, um meinen runden Zielrahmen zu füllen.
- Audio entfernen: Bei internationalem Publikum wollte ich keinen Aufwand mit verschiedenen Sprachen haben – also konnte ich den Ton bedenkenlos weglassen.
- Graustufen und Crossfader: Alle Fragmente beginnen und enden mit einem durchgehenden Grauton, sodass ich sie nahtlos mischen kann – das sorgt für die Magie der Unvorhersehbarkeit.
- aggressives Encoding: Ich verarbeite jedes Fragment mit ordentlich Rechenpower vor, um die Dateigröße extrem zu reduzieren – Clips von nur einem Megabyte, manche sogar noch kleiner!
- integrierter Player: Um externe Quellen zu vermeiden, habe ich einen Videoplayer mit Shuffle- und Scheduling-Funktion direkt in die HTML der Homepage eingebaut.



Warum es wichtig ist
Statt einer sterilen Oberfläche zeigen die unperfekten, etwas albernen Clips das Menschliche hinter der formellen Geschichte. Das Lächeln, das Nicken, das Winken – sie alle schaffen eine Öffnung für Verbindung. Es ist das perfekte „Hallo“.
Das Endergebnis, wie es auf meiner Homepage zu sehen ist
Fazit
Du brauchst kein Multimillionen-Marketingbudget, um ein Lächeln zu verschenken – eine kleine Sache kann einen langen Weg gehen. Indem ich menschliche Unvollkommenheit in kurzen Videoclips umarme, schaffe ich eine bessere Grundlage für echte Verbindung, als es ein perfektes Foto je könnte.
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Manuskript
Dies wurde von Hand geschrieben. In einem Zeitalter KI-generierter Texte ist dies meine einfache Art, den menschlichen Gedanken und die Mühe hinter diesen Worten zu zeigen. Für Neugierige steht das originale (englische) Manuskript zum Download bereit.