Uhren und Zeit — Ein Jahrzehnt Uhrmacherei, Technologie und Handwerk
Von mechanischen Uhrwerken bis zu Computern am Handgelenk — was wir tragen und warum es wichtig ist.
Vierundzwanzig Beiträge über acht Jahre. Was damit begann, eine Apple Watch an ein Handgelenk und eine mechanische Uhr an das andere zu schnallen, wurde zu einer umfassenderen Erkundung von Zeit, Handwerk und den Gegenständen, die wir bei uns tragen.
Willems Schreiben über Uhren begann mit einer Frage, die die meisten Menschen nie stellen: Warum sollte man sich in einer Zeit, in der jedes Gerät die Uhrzeit anzeigt, ein mechanisches Uhrwerk ans Handgelenk schnallen?
Die Antwort, so stellt sich heraus, hat fast nichts damit zu tun, die Zeit zu wissen.
Die Mechanische Seite
Das Herzstück ist ein dreijähriger Alltagstest der Tudor Black Bay 36 — kein Ersteindruck, sondern eine Langzeitstudie, geschrieben, nachdem die Uhr jeden Kratzer auf ihrem Gehäuse verdient hatte. Von dort erstreckt sich der Faden zur Rolex Datejust 36, einer Grand Seiko und einem Vintage-Stück vom Flohmarkt, das von Hand gereinigt und restauriert werden musste.
Die Digitale Seite
Parallel dazu trägt Willem seit Jahren eine Apple Watch — nicht für Benachrichtigungen, sondern als Gesundheitssensor. Die Beiträge erkunden Herzfrequenzüberwachung, Schlaftracking, die Grenzen optischer Sensoren und das radikale Experiment, eine Apple Watch als Telefonersatz zu nutzen: kein iPhone, nur die Uhr mit Mobilfunk.
Wo Beide Welten Aufeinandertreffen
Der markanteste Faden ist dort, wo Mechanik und Digitales aufeinanderprallen. Der Beitrag über das Tragen zweier Uhren — eine analog, eine digital — ist eine Meditation darüber, was jede gibt, was die andere nicht kann. Der Essay über Patina argumentiert, dass die Wegwerfbarkeit einer Smartwatch ihre größte Schwäche ist. Und das ehrgeizige Projekt, eine eigene Uhr zu entwerfen, bringt beide Welten zusammen.

Den Körper Messen
Uhren führten zu Wearables, und Wearables zu einer tieferen Erkundung dessen, was wir aus den Daten lernen können, die unser Körper produziert. Der Whoop-Strap-Test, die Biostrap-Experimente, der Vergleich optisch vs. Brustgurt und das philosophische Stück "Daten versus Gefühl" wuchsen alle aus derselben Wurzel: das Handgelenk als Schnittstelle zwischen Selbst und Information.
Entdecke auch
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Die Vollständige Sammlung
Alle Beiträge, die Willem über Uhren, Wearables und die Dinge geschrieben hat, die wir an unseren Handgelenken tragen — in chronologischer Reihenfolge.

